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 Highlight für die noch junge Big-Band:
 Der 1.Workshop
 
Workshops jetzt fester Probenbestandteil
Es war auf einer der turnusmäßigen, 14-tägig statt findenden Proben, am Samstagabend.Mit der Frage: „Wollen wir nicht mal einen mehrtägigen Workshop machen?“ hatte Bandleader Burkhard Stridde voll ins Schwarze getroffen. „ Super, wann denn, wo denn?“ klang es euphorisch zurück. Schnell war die Idee mit Inhalt gefüllt. Im lockeren Viertel-jahresrythmus organisieren jetzt Bandleader Burkhard Stridde und die Gründungsmitglieder mehrtägige Workshops. Hiermit soll die musikalische Entwicklung der noch jungen Big-Band vorangetrieben und gefestigt werden. 
An mehreren Tagen wird an wechselnden Orten intensiv geprobt. Absolviert wird ein musikalisch interessantes und anspruchsvolles, theoretisches und praktisches, Programm. Im Moment stehen dem professionellen Musiklehrer Burkhard Stridde leider noch nicht für alle Sektionen Musiker zur Verfügung. Somit geben beim ersten Workshop Bandleader Burkhard, die fünf Gründungsmitglieder Uschi, Burkhard, Heinz, Jürgen und Ulli sowie Schlagzeuger Thilo den Ton an. Vom Drummer und den einzelnen Instrumentengruppen wie Trompete, Altsaxophon und Tenorsaxophon wird aber das ganze Können abverlangt.

Der Tourbus kommt in Fahrt
Am Samstagmorgen, den 04.07.2009, war es denn soweit. Die Gründungsmitglieder Uschi,  Heinz, Jürgen und Ulli starten ihre erste gemeinsame (Tournee-) Tour in Richtung Delbrück. Hier hatte nämlich Bandleader Burkhard sein privates Domizil für den ersten Workshop zur Verfügung gestellt.
Das Uschi als Frau das Steuer (PKW) übernimmt, ist selbstverständlich und bedarf keiner Diskussion. Hoch motiviert und voller Erwartungen erreichen die vier ihr Ziel. Herzlich werden sie von Bandleader Burkhard und seiner Frau Birgit, selbst Vokalistin in einer Band, sowie unzähligen Hasen, Meer-schweinchen, Koikarpfen und Goldfischen begrüßt. Noch während die Instrumente in den Proberaum getragen werden, komplettiert Drummer Thilo das Sextett.

Superbasis für Klangwunder
Besser kann es nicht sein. Ruhig und abgeschieden in ländlicher Idylle. Dazu der kreatives Potential weckende Blick ins weite grüne Land. Und ein idealer Proberaum, der die Kehlen nie trocken werden lässt. Dazu das freundschaftliche, familiäre Umfeld. Musikerherz was willst Du mehr. „Spitzt eure Ohren“, ruft Heinz, „ so fetzt ein Profi mit seinem Sax“. Er hat zum warm werden nämlich eine CD von Mr. Soulsax aufgelegt. Schnell waren Instrumente, Schlagzeug und Sound-Equipement aufgebaut. Und nicht zu vergessen, im Wintergarten und im Partyraum,
die nächtlichen Quartiere vorbereitet. Dank des Super-Wetters ist der Verzicht auf die vorgesehenen Zelte ganz einfach. Gestärkt mit einem Kaffe wird die Probe wie geplant um kurz nach 10.00 Uhr angeblasen.

Nichts geht ohne Taktgefühl
Als erstes feilt die Band - aufgeteilt in die jeweiligen Instrumentengruppen und unter professioneller Leitung - an ihrem Repertoire. Schwerpunkt sind hierbei das richtige Taktgefühl und die Bläsereinsätze der einzelnen Instrumentengruppen. Mit Akribie wird am Repertoire gearbeitet.


 





Schnell wird aber klar: Ohne Taktgefühl und das „richtige zählen“, wird in einer Band schnell aus Harmonie eine große Disharmonie. Aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Dies ist auch der Grund, warum Bandleader Burkhard nach einem opulenten Brunch jedem erst einmal tief in die Augen schaut. „So geht das nicht. Reißt Euch mal zusammen. So habe ich euch das nicht beigebracht“: meint er eindringlich. Also geht es erst einmal an den "runden" Tisch.
Takt, Rhythmus und richtiges Zählen als theoretische Übungen sind nun Programm.
Eine Taktfolge jagt die andere. Die Band-mitglieder sind gefordert.
Eine Notenfolge geklatscht anhören, nachklatschen und die richtigen Töne notieren heißt die Devise. Für den Bandleader Burkhard eine wahre Geduldsprobe. Aber als alter Hase im Musikgeschäft hat er ein klares Ziel vor Augen. Der Erfolg gibt ihm recht. Es dauert etwas, aber dann sind richtiges Zählen, Takt und Rhythmus bei den Bandkollegen ins Blut übergegangen. Zur Belohnung geht es wieder ans Instrument. Gefragt sind Staccato-Zungenübungen, Artikulationen und Klangeffekte. Zusammenspiel und die Anwendung des Gelernten auf das Repertoire machten den ersten Tag komplett.

Der Mühe Lohn
Obwohl der erste Workshoptag eigentlich viel zu kurz ist, übertreffen die dadurch erreichten Fortschritte jegliche Erwartungen und führen zu einem beachtlichen Gesamtergebnis. Natürlich steht der Abend ganz im Zeichen des Fachsimpeln und schmieden von Zukunftsplänen. Auch die ersten Diskussionen über einen Bandnamen geben genug Gesprächsstoff. Das Bandleader Burkhard es sich nicht nehmen lässt, hierzu eine gute Havanna und einen 24-jährigen Maltwiskey zu kredenzen, ist das Pünktchen auf dem i. So wird die Nacht zwar relativ kurz aber dafür umso lustiger.
Nach dem sonnigen Frühstück auf der Terrasse ist die, mehr oder weniger gute, Nacht schnell abgehakt.

Taktlos oder Klangwunder
Sonntagmorgen kurz nach 10.00 Uhr ertönen die ersten Trompetensoli und mit großem Ehrgeiz wird weiter an den Arrangements gearbeitet. Theorie und Praxis wechseln sich ab, bevor am Sonntagnachmittag der Workshop den krönenden Abschluss findet. Nicht nur das die Harmonien stimmen auch Rhythmus und Taktgefühl passen. Die Bläsereinsätze stimmen und das Repertoire erklingt als wahres Klangwunder.
Kein Wunder dass alle Beteiligten von diesem großen Erfolg begeistert sind. Sofort wird ein neuer Termin für einen zweiten Workshop im Oktober gebucht. Mit einem großen Dank an den Bandleader Burkhard und seine Frau Birgit machen sich die Gründungsmitglieder Uschi, Heinz, Jürgen und Ulli  zwar geschafft aber glücklich und zufrieden, auf den Heimweg. Und Schlagzeuger Thilo eilt zufrieden zu seinem brandaktuellen Einsatz in der Feuerwehrkapelle. Ein wertvoller Impuls für die musikalische Entwicklung der Band ist gegeben. Man darf auf den nächsten Auftritt gespannt sein… …Taktlos oder Klangwunder!?

  
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